Fallen Aufwendungen für Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an einem Gebäude an, so ist danach zu unterscheiden, ob es sich dabei um Erhaltungsaufwendungen, die sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben oder Werbungskosten…
Der BFH hat seine Rechtsprechungsgrundsätze zur Unschädlichkeit der Mitüberlassung von Betriebsvorrichtungen für Zwecke der erweiterten Kürzung des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG weiter ausgeschärft. In den Entscheidungen des BFH…
Liegen die Voraussetzungen für die Umsatzsteuerfreiheit einer Lieferung in einen anderen EU-Staat nicht vor, weil der Liefergegenstand tatsächlich nicht in den anderen EU-Staat gelangt ist, kann die Umsatzsteuerfreiheit aufgrund Vertrauensschutzes…
Außerordentliche Einkünfte, wie z.B. Abfindungen oder Arbeitslohn für mehrere Jahre, die unter die sogenannte Fünftel-Regelung fallen, werden ab dem Veranlagungszeitraum 2025 nicht mehr im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt. Hintergrund: außerordentliche Einkünfte können…
Der Antrag auf Optionsverschonung nach § 13a Abs. 10 ErbStG ist unwiderruflich und in der Regel bereits bei der Abgabe der Erbschaft- oder Schenkungssteuererklärung zu stellen, obwohl die Besteuerungsgrundlagen hierfür noch nicht…
Die Einordnung einer Feier nach Fest des Arbeitnehmers, Betriebsveranstaltung oder Repräsentationsveranstaltung führt zu jeweils unterschiedlichen steuerlichen Konsequenzen; das betrifft sowohl den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber a) Einkommensteuerliche Konsequenzen für…
Die Verwirklichung des allgemeinen Risikos, Opfer einer Straftat zu werden, führt in der Regel nicht zu einer außergewöhnlichen Belastung im Sinne des § 33 EStG. Ein aus einem Vermögensdelikt entstandener…
Der BFH hat in seinem Urteil vom 26.03.2026 entschieden, dass ein Verspätungszuschlag bei einer nicht fristgerecht abgegebenen Gewinnfeststellungserklärung obligatorisch ist, selbst dann, wenn sich aufgrund der Feststellung eine Steuererstattung ergibt.
Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Vorauszahlungsrechnung liegt auch dann vor, wenn ohne einen ausdrücklichen Hinweis („Vorkasse“) aus anderen Gründen erkennbar ist, dass sie für eine erst noch zu erbringende Leistung erteilt…
Mit drei Urteilen vom 12.11.2025 hat der BFH das sog. Bundesmodell bei der Grundsteuer, genauer gesagt das sog. Ertragswertverfahren, als verfassungsgemäß qualifiziert.
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